Namibia Rundreise zum Fish River Canyon, 14 Tage
Namibiareise mit deutschsprechender Reiseleitung
Flug mit AIR NAMIBIA ab / bis Frankfurt
Windhoek - Kalahariwüste - Fish River Canyon - Schloß Duwisib - Sossusvlei - Namib-Naukluft-Park - Solitaire - Namibwüste - Swakopmund - Walvis Bay - Damaraland - Twyfelfontein - Etosha-Nationalpark - Okahandja - Windhoek
Reise im Bus mit Kühlanlage
und deutschsprechendem Fahrer
Bizarre Schönheit, himmelhohe Sanddünen, schroffe Gebirgszüge, fruchtbares Ackerland, endlose Weiten, vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, idyllische Ruhe, prachtvolle Sternenhimmel - alles das in nur einem Land!
Unsere Rundreise führt Sie in das südliche Afrika nach Namibia in ein Land voller Kontraste zwischen Atlantik und Kalahariwüste.
Von Windhoek, der Hauptstadt von Namibia, geht die Reise in die rote Kalahariwüste und weiter zur spektakulären Schluchtenlandschaft des Fish River Canyons. Ganz im Süden von Namibia erwartet Sie hier bereits ein erster Höhepunkt Ihrer Rundreise.
Vorbei an der Namibwüste, einer der ältesten Wüsten der Welt, geht Ihre Rundreise weiter in den Namib Naukluft Park zu den riesigen Sanddünen am Sossusvlei.
Größer könnte ein Kontrast nicht sein, wenn Sie am Rande der Namibwüste mit ungeheuren Sanddünen auf einmal in Swakopmund deutsche Kleinstadtgemütlichkeit erleben, (fast) wie zu Kaiser Wilhelms Zeiten.
Durch die wilde Schönheit des Damaraland führt Ihre Busreise weiter nach Twyfelfontain, wo Sie u.a. dem Volk der Himba einen Besuch abstatten.
Dann erreichen Sie den Etosha Nationalpark, einen weiteren Höhepunkt Ihrer Namibiareise. Hier beobachten Sie die "Big Five" (Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden) und viele andere wilde Tiere, die sich im Etoshapark an den verschiedenen Wasserlöchern einfinden.
Über Okahandja im Land der Herero kehrt Ihre Rundreise dann nach Windhoek zurück.
Trotz der wilden, herben Schönheit des Landes fühlt man sich schnell wie zu Hause. Von 1884 bis 1915 war es als "Deutsch-Südwestafrika" eine deutsche Kolonie. Noch heute wird oft Deutsch gesprochen und deutsches Flair ist vielerorts noch zu spüren.
So ist das Reisen im Naturparadies Namibia ein großartiges und angenehmes Erlebnis!
Lassen Sie sich verzaubern: Willkommen in Namibia!
1. Tag: Frankfurt - WINDHOEK
Flug von Frankfurt nach Windhoek.
2. Tag: Windhoek - KALAHARIWÜSTE (NÄHE MARIENTAL)
Tagesetappe ca. 280 km
Ankunft auf dem Hosea Kutako Flughafen in Windhoek, wo Sie Ihr deutschsprechender Reiseleiter begrüßt.
Sie sind genau nach Süden geflogen und haben daher keine Zeitverschiebung zu verkraften. So kann gleich die erste Etappe Ihrer Rundreise durch Namibia beginnen.
Vorbei an den Auas Bergen (2.479 m) geht die Fahrt mit dem Bus durch das Hochland (1.650 m) in südlicher Richtung. Hinter Aris senkt sich die Asphaltstraße allmählich auf eine Höhe von 1.400 m und Sie erreichen Rehoboth.
1844 als Missionsstation gegründet, waren die ersten Einwohner die Namas, danach folgten die Hereros. Heute wohnen hier die Basters, die "Bastarde" wie sie sich stolz nennen. Eine kleine Mischgruppe aus San (Buschmännern), Afrikanern und nicht wenigen ehemaligen deutschen Schutztrupplern.
Kurz hinter Rehoboth überqueren Sie den Wendekreis des Steinbocks, den südlichen Wendekreis der Sonne. Durch flache, immer wüstenartigere Landschaft geht die Reise weiter nach Mariental und ganz in der Nähe zu Ihrer Lodge am Rande der roten Kalahariwüste.
Südnamibia liegt zwischen dem mächtigen Streifen der Namibwüste, die sich im Westen entlang der Atlantikküste ausdehnt und der gewaltigen Kalahariwüste, die sich im Osten über Hunderte von Kilometern erstreckt. Ein Meer von roten Sanddünen, etwa 15-30 m hoch, breitet sich vor Ihnen aus.
Vor der Abenddämmerung haben Sie Gelegenheit zu einer Fahrt in die Kalahariwüste im offenen Safari-Fahrzeug (Buchung und Bezahlung vor Ort). Sie sehen (wahrscheinlich) Springböcke, Oryx-Antilopen, Strauße, Zebras und riesige Nester der geselligen Webervögel. Die Landschaft mit den roten Dünen, blauem Himmel und dunkelgrünen Bäumen und Büschen ist einmalig!
Dann sollten Sie Ihren ersten Sonnenuntergang im südlichen Afrika bei einem traditionellen "Sundowner" genießen. Es gibt guten Wein in Namibia und das beste Bier des Landes ist Windhoek Lager, gebraut nach deutschem Reinheitsgebot.
3. Tag: Kalahariwüste – Köcherbaumwald - FISH RIVER CANYON
Tagesetappe ca. 440 km
Weiter geht Ihre Busreise nach Keetmanshoop.
Mit rund 16.000 Einwohnern ist es die größte Stadt im Süden von Namibia. 1863 von der Rheinischen Missionsgesellschaft gegründet, erinnert Keetmanshoop an den frommen Bankier Johann Keetman, der sein Vermögen für die Errichtung dieser Missionsstation stiftete.
Es gibt noch einige Gebäude im deutschen Kolonialstil, darunter das Kaiserliche Postamt und den Bahnhof. Keetmanshoop liegt an der Bahnlinie Lüderitz - Windhoek, die seit 1912 durchgängig befahrbar ist.
Anschließend besuchen Sie den berühmten Köcherbaumwald (Aloe dichotoma). Es gibt hier eine Ansammlung von ca. 300 Aloe-Pflanzen, die bis zu 9 Meter hoch sind und an richtige Bäume erinnern. Diese "Bäume" gibt es nur in Namibia und Angola, wo sie zwar häufig vorkommen, jedoch immer nur als Einzelexmplare. Dieser "Wald" ist einzigartig und eine der großen Sehenswürdigkeiten im Süden von Namibia.
Keetmanshoop verlassen Sie in südwestlicher Richtung und nach etwa 30 km biegen Sie links ab auf eine Piste, von denen es in Namibia viel mehr gibt als Asphaltstraßen. Der Naute Damm staut den Löwenfluß, einen Nebenfluß des Fish Rivers, zum drittgrößten Stausee des Landes. Auf guter Piste geht die Fahrt weiter zu Ihrer Lodge ganz in der Nähe des Fish River Canyon.
4. Tag: FISH RIVER CANYON
Der Fish River Canyon ist einer der großen Höhepunkte Ihrer Namibiareise und eines der größten Naturwunder im südlichen Afriak.
Nach dem Grand Canyon in Arizona ist der Fish River Canyon der zweitgrößte Canyon der Welt. Der heute an der Oberfläche meist trockene Fish River hat sich in Jahrmillionen in eine felsige Hochebene eingegraben und dabei ein Tal von wildbizarren Felsklippen geschaffen, das 160 km lang, 27 km breit und bis zu 550 m tief ist.
Der Hauptaussichtspunkt Hobas bietet einen überwältigenden Ausblick auf die "Höllenkurve", einen besonders beeindruckenden Abschnitt des Canyons. Die Sonne hüllt die Felsen in warmes, orangefarbenes Licht.
Sie können eine kleine Wanderung am Rande des Canyons unternehmen. Obwohl man die Felswüste für leblos halten könnte, gib es doch Wildtiere hier: Flächenzebras, Springböcke, Kudu, Oryx-Antilopen und Paviane, deren Gebrüll manchmal im Canyon erschallt.
Fahrt zurück zur Lodge. Rest des Tages zur freien Verfügung.
5. Tag: Fish River Canyon – Schloß Duwisib - NÄHE SOSSUSVLEI
Tagesetappe ca. 500 km
Ihre Reise führt nun nach Norden in Richtung Sossusvlei. Unterwegs besuchen Sie Schloß Duwisib, das sich mit Türmen und Zinnen in der namibischen Halbwüste wie ein Teil von einem anderen Stern erhebt. Hansheinrich von Wolf ließ Schloß Duwisib 1908 erbauen als perfekte Kopie eines deutschen Adelssitzes. Selbst die Möbel wurden seinerzeit aus Deutschland geliefert und auf Ochsenkarren durch die Wüste transportiert. Heute ist Schloß Duwisib ein Museum.
Hinter Schloß Duwisib führt die Piste in die Tsarisberge hinein. Die Wüste überrascht immer wieder mit neuen Felsformationen und Farben. Obwohl hier nichts zu wachsen scheint, trifft man gelegentlich auf einsame Farmhäuser. Dann endet die heutige Fahrt in Ihrem Quartier, der Hammerstein Lodge.
6. Tag: SOSSUSVLEI - SESRIEM CANYON
Tagesetappe ca. 220 km
In aller Frühe brechen Sie von der Lodge auf; bis Sesriem, dem Eingang in den Namib Naukluft Park, sind es noch etwa 65 km.
Mit dem Geländewagen erkunden Sie die Gegend mit den höchsten Sanddünen der Welt, die starke Winde im Laufe der Jahrmillionen hier angehäuft haben. Ein Meer riesiger, bis zu 350 m hoher Dünen breitet sich vor Ihnen aus - ein unvergeßliches Erlebnis!
An diesen Sanddünen endet der Weg des Tsauchab Rivier zum Meer in offenen Lehmsenken, den Vleis. Wenn der Tsauchab Wasser führt, füllt sich die Lehmsenke und das Wasser versickert und verdunstet. Es bleibt Salz zurück; gelegentlich kann man Oryx-Antilopen beobachten, die in den Vleis Salz lecken.
Das größte Vlei ist das berühmte Sossusvlei, umgeben von den allerhöchsten Sanddünen. Genießen Sie die traumhafte Landschaft am Sossusvlei. Exzellente Fotogelegenheiten bieten sich, wenn die Sonne den Sand der Umgebung in vielen verschiedenen Farben leuchten lässt. Sportliche werden nach Ersteigen einer Düne mit einem gewaltigen Panoramablick belohnt.
Während im Sossusvlei noch alle paar Jahre Wasser vom Tsauchab ankommt, ist das Dead Vlei seit Jahrhunderten vom Wasser abgeschnitten. Hier sehen Sie eine surreale Landschaft mit abgestorbenen Bäumen, die die trockene Hitze bis heute gut konserviert.
Anschließend besuchen Sie den Sesriem Canyon. Das Gebiet ist ein einziges Märchen aus Sand, soweit das Auge reicht. Die Farbschattierungen variieren von blassgelb bis zu leuchtenden Rot-und Orangetönen. Westlich der Naukluftberge stürzt der Tsauchab 30 m tief in eine enge Schlucht, die im oberen Bereich nur etwa 2 m breit ist. Noch lange nach der Regenzeit finden sich hier Wassertümpel im steinigen Flußbett, die zahlreiche Vögel und Wildarten anlocken.
Nach kurzer Fahrt erreichen Sie dann die Sossusvlei Lodge in Sesriem vor den Toren des Namib Naukluft-Parks, wo Sie heute übernachten.
7. Tag: Sossusvlei - Solitaire - Namib Naukluft-Park - SWAKOPMUND
Tagesetappe ca. 360 km
Auf der schon vertrauten Schotterpiste geht Ihre Fahrt weiter nach Solitaire. Wie der Name sagt, ein einsamer Edelstein in der Wüste. Mitten in der Wildnis gibt es hier Treibstoff, Reifenreparaturen, einen Laden, hausgemachtes Brot und Apfelkuchen.
Weiter geht die Reise durch die unendliche Weite der Namibwüste zum Kuiseb Canyon. Der Kuiseb Rivier, einer der größten Flüsse Namibias, hat sich hier bis zu 200 m tief in den Felsen gegraben. Etwa alle zehn Jahre führt der Kuiseb soviel Wasser, daß er bei Walvis Bay in den Atlantik münden kann.
Sie überqueren den Kuiseb Pass und vorbei am Vogelfeldberg geht die Fahrt weiter durch die Namibwüste im nördlichen Teil des Namib-Naukluft-Parks.
Dieser Nationalpark ist das größte Naturschutzgebiet in Namibia und das viertgrößte der Welt.
Hier sehen Sie eine der erstaunlichsten Pflanzen Namibias, die Welwitschia Mirabilis. Der eher unscheinbare Blätterhaufen wird mehr als 1.000 Jahre alt! In der Nähe liegt die etwas unheimliche Mondlandschaft, ein schwarzes, wildzerklüftetes Tal.
Bei Walvis Bay erreichen Sie die Atlantikküste. Zwischen dem Atlantik zur Linken und den Dünen der Namibwüste zur Rechten geht Ihre Reise weiter nach Swakopmund.
1892 gegründet und einst wichtigster Hafen von Deutsch-Südwestafrika, entwickelte sich das Städtchen Swakopmund mit etwa 18.000 Einwohnern zum beliebtesten Badeort Namibias.
8. Tag: SWAKOPMUND - WALVIS BAY (MOLA-MOLA BOOTSFAHRT)
Tag zur freien Verfügung in Swakopmund.
Man glaubt zunächst, sich in eine deutsche Kleinstadt verirrt zu haben. Erker und Stuck, Fachwerk und Butzenscheiben schaffen eine ganz eigene Atmosphäre, die noch immer an die deutsche Provinz erinnert. Die kaiserlich-deutsche Architektur der Jahrhundertwende in Swakopmund wirkt surreal vor den gewaltigen Sanddünen der nahen Namibwüste.
Bummeln Sie über die Kaiser-Wilhelm-Straße, biegen links ein in die Bismarck-Straße und dann rechts über die Brücken-Straße bis zur alten Landungsbrücke am Meer. Oder wie wäre es mit einem Bier im Swakopmund-Brauhaus?
Alternativ haben Sie Gelegenheit zu einer Fahrt zwischen Meer und imposanten Sanddünen nach Walvis Bay, der drittgrößten Stadt in Namibia.
Zwischen Kapstadt und Luanda ist Walvis Bay mit rund 36.000 Einwohnern der einzige Tiefseehafen an der Atlantikküste des südlichen Afrika. Hier unternehmen Sie eine Mola-Mola Bootsfahrt.
Sie besuchen die Vogelinsel und fahren hinüber zum Pelican Point, wo sich eine Robbenkolonie von ca. 5.000 Robben befindet. Genießen Sie die Fahrt, auf der Sie mit etwas Glück von Delphinen und Pelikanen begleitet und von zutraulichen Seehunden an Bord besucht werden. Austern, Sekt und andere Getränke sorgen für Ihr leibliches Wohl während der Bootsfahrt.
Anschließend geht die Fahrt zurück in Ihr Hotel in Swakopmund.
Am späten Nachmittag haben Sie Gelegenheit, ein Township zu besuchen (optional).
9. Tag: Swakopmund - DAMARALAND (TWYFELFONTEIN)
Tagesetappe ca. 520 km
Wenn Sie am Morgen aufbrechen, kann Nebel über Swakopmund liegen, der sich hier oft bildet, wenn die kalte Atlantikluft auf die heiße Luft über der Namibwüste trifft. Der Nebel ist nahezu der einzige Niederschlag, den es in der Namibwüste gibt!
Ihre Busfahrt geht weiter nach Norden entlang der Küste mit weißen Tümpeln, in denen Meersalz gewonnen wird, nach Henties Bay, einer beliebten Sommerfrische der Namibier.
Hier verlassen Sie die Küste und wenden sich landeinwärts ins Damaraland. Die Damara gehören zu den ältesten Bevölkerungsgruppen in Namibia und sprechen ähnlich wie die San (von den Weißen auch Buschmänner genannt).
Bei der ehemaligen Minenstadt Uis Mine bietet sich Ihnen ein wundervoller Ausblick auf das Brandberg Massiv, das sich als riesiges Oval rund2021 m hoch über der flachen Wüste erhebt. Die höchste Erhebung im Brandberg Massiv ist der Königstein, mit 2.606 m der höchste Berg in Namibia.
Aufgrund von besonderen geologischen Gegebenheiten kann das Gebirge Wasser besser speichern als die offene Wüste. Als Folge davon finden sich hier viele besondere Tiere und Pflanzen, wie z.B. der "Wiederauferstehungsbusch". In der Trockenzeit scheint die Pflanze völlig verdorrt zu sein, aber wenn es regnet ist sie binnen einer Stunde wieder saftig-grün!
Die Fahrt geht weiter nach Twyfelfontein, einem Tal im Damaraland. Der Name ist Afrikaans und heißt übersetzt "Zweifelsquelle". Er erinnert an Farmer, die hier in den 1950er Jahren versuchten, eine Existenz aufzubauen, doch die Wassermenge der Quelle schwankte zu stark, so daß eine zuverlässige Versorgung "zweifelhaft" war.
In dieser sehr trockenen Region erwartet Sie eine zerklüftete Berglandschaft mit bizarren Felsformationen. In einer Schlucht sehen Sie eine fantastische Galerie von unzähligen, riesigen Orgelpfeifen aus Basaltgestein, die eine Laune der Natur vor 120 Mio. Jahren erschaffen hat.
Der Verbrannte Berg erglüht in Schattierungen von Rot über Schwarz bis Violett und sieht aus, als ob gerade noch eine Feuerbrunst auf ihm gewütet habe.
Im Versteinerten Wald sehen Sie über 260 Millionen Jahre alte fossile Baumstämme.
Obwohl hier heute kaum mehr als etwa 40 mm Niederschlag im Jahr fallen, muß diese Region vor etwa 3-4000 Jahren sehr wildreich und von den San besiedelt gewesen sein. Es gibt in dieser Felslandschaft zahllose Felsbilder aus der Steinzeit. Es sollen an die 200.000 Felsbilder sein, die größte Ansammlung auf der Welt und seit2021 UNESCO Weltkulturerbe!
Ihre Lodge liegt bei den Ugab-Terrassen. Inmitten einer traumhaft schönen Landschaft stehen mehrere Tafelberge, darunter die berühmte Vingerklip, die wie ein Finger in den blauen Himmel ragt.
10. Tag: Twyfelfontein - Himbadorf - ETOSHA NATIONALPARK
Tagesetappe ca. 380 km
Am frühen Morgen haben Sie Zeit für eine kleine Wanderung in der Umgebung der Vingerklip.
Dann setzen Sie Ihre Rundreise fort in Richtung auf den Etosha Nationalpark in die Region Kunene.
Kunene ist die nordwestlichste Region von Namibia. Im ohnehin dünnbesiedelten Namibia ist Kunene die dünnstbesiedelte Region (1 Einwohner auf 2 qkm). Hier ist das Volk der Himba zu Hause, die auch Ova-Himba genannt werden. Die Himba sind mit den Herero verwandt und gehören wie diese zur Sprachfamilie der Bantu.
Sie besuchen ein Dorf der Himba.
Für die Landwirtschaft ist die Region zu trocken. Daher leben die Himba wie in den Urzeiten der Menschheit als nomadisierende Jäger, Sammler und Hirten, die vor allem Rinder und Ziegen züchten. Mancherlei "Beglückungsversuchen" von außerhalb zum Trotz, konnten die Himba viel von ihrer ursprünglichen Kultur bewahren.
Kleidung, Haartracht und Schmuck haben große Bedeutung und sind Teil ihrer Kultur.
Die stolzen Himba-Frauen verwenden täglich mehrere Stunden für die Morgentoilette und Schönheitspflege. Auffallend ist ihre glatte, rötlich glänzende Haut, die mit einer Paste aus Rotholzpulver und Butter eingerieben wird, ein optimaler Schutz gegen Insekten und die erbarmungslos brennende Sonne.
Dann geht Ihre Fahrt weiter bis kurz vor die Einfahrt in den Etosha-Nationalpark. In Ihrer Lodge für die nächsten beiden Nächte können Sie im Pool den Staub abspülen und den Sonnenuntergang bei einem Sundowner genießen.
Oder Sie können bereits eine Pirschfahrt im offenen Geländewagen in den Etoshapark unternehmen (optional).
11. Tag: ETOSHA NATIONALPARK
Heute steht Safari auf Ihrem Programm! Nach kurzer Fahrt erreicht Ihr Bus bei Okaukuejo das "Andersson Gate", das südliche Eingangstor zum Etoshapark.
Bereits 1907 hatte der damalige Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, Friedrich von Lindequist, diese einzigartige Region zum Wildreservat erklärt.
Mit rund 22.270 qkm Fläche ist der Etosha Nationalpark etwa so groß wie Hessen und das größte Wildschutzgebiet in Namibia. Seit man den ganzen Park 1973 eingezäunt hat, können die Tiere bei anhaltender Trockenheit nicht mehr "auswandern". Daher wurden zusätzlich zu den natürlichen Wasserlöchern zahlreiche künstliche Wasserlöcher angelegt.
Diese Maßnahme erwies sich als so erfolgreich, daß der Wildbestand seither deutlich gestiegen ist!
Etosha bedeutet "großer weißer Platz". Im Herzen des Parks liegt die Etoshapfanne, eine rund 5.000 qkm große flache Senke mit stark salzhaltigem Boden. Im Sommer staubtrocken, kann in der Regenzeit die Senke bis zu 10 cm unter Wasser stehen. Dann kommen Schwärme von Flamingos und anderen Vögeln in den Etoshapark.
Diese grauweißen Flächen mit ihren Luftspiegelungen und durchziehenden Wildherden werden zu einem unvergeßlichen Erlebnis! Da hier nicht gejagt wird, haben die Tiere keine Scheu vor Autos und können in aller Ruhe beobachtet werden.
Mehr als 144 verschiedene Säugetierarten bevölkern den Park, darunter die berühmten "Big Five": Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden.
Hier leben auch Giraffen, Gnus, Schakale, Hyänen und sämtliche Antilopenarten, vom stattlichen Eland bis zum winzigen Damara Dik-Dik.
Am allerschönsten ist jedoch die majestätische Oryx-Antilope, das Wappentier von Namibia.
Während der afrikanischen Sommermonate gesellen sich noch viele verschiedene Zugvögel hinzu. Der Etosha-Nationalpark ist eines der bedeutendsten Wildreservate im südlichen Afrika.
Mit dem Bus gehen Sie auf Tierbeobachtungsfahrt. Südlich entlang der Salzpfanne verlaufen Pisten, an denen viele Wasserlöcher liegen, wo man das Wild gut beobachten kann.
Hier und da bleibt man etwas länger und beobachtet, wie das Wild allmählich an die Tränke zieht, lange sichert, trinkt und dabei immer wachsam bleibt.
Am späten Nachmittag geht die Fahrt zurück zu Ihrer Lodge.
12. Tag: Etosha Nationalpark - Okahandja - WINDHOEK
Tagesetappe ca. 460 km
Am Morgen geht Ihre Reise weiter in südlicher Richtung über Outjo, Otjiwarongo nach Okahandja.
Okahandja (ca. 25.000 Einwohner) ist heute das kulturelle Zentrum der Herero. Hier liegen ihre Führer begraben und hier gedenkt man im August der verheerenden Schlacht am Waterberg (11. August 1904), mit dem der Herero-Aufstand gegen die deutschen Kolonialherren sein Ende fand.
Bekannt ist der Kunstmarkt von Okahandja, auf dem afrikanische Holzschnitzereien angeboten werden. Eine gute Gelegenheit, einige schöne Souvenirs zu erwerben!
Ihre Rundreise durch Namibia endet nach kurzer Fahrt in Windhoek.
Mit rund 250.000 Einwohnern ist die Hauptstadt von Namibia zugleich auch die größte Stadt des Landes. Umgeben vom hügeligen Khomas-Hochland und den Auas- und Erosbergen, liegt Windhoek auf einer Höhe von 1.650 m über dem Meeresspiegel, etwa gleich hoch wie Johannesburg.
Sie unternehmen eine kleine Stadtrundfahrt. Das Stadtbild Windhoeks prägt eine Mischung aus historischen Gebäuden im deutschen Stil der vorletzten Jahrhundertwende und modernen Bauten des späteren 20. Jahrhunderts.
Dieser Kontrast spiegelt die Geschichte des Landes wider und verleiht Windhoek einen einmaligen Charme. Es wird immer noch deutsch gesprochen, auch wenn die offizielle Landessprache Englisch ist.
Die Hauptstraße ist die Independence Avenue. Sie sehen die Alte Feste, 1890 von den Deutschen erbaut, das Reiterdenkmal zu Ehren der Schutztruppler, das an Kaisers Geburtstag am 27.01.1912 eingeweiht wurde und heute zu den umstrittensten Denkmälern des Landes gehört, die Christuskirche aus dem Jahre 1910 und den "Tintenpalast" (heute Parlamentsgebäude), in dem die Kolonialverwaltung seinerzeit Berge von Papier beschrieb.
13. Tag: Windhoek - FRANKFURT
Fahrt zum Flughafen, wo sich Ihr deutschsprechender Reiseleiter und zuverlässiger Fahrer von Ihnen verabschiedet und eine erlebnisreiche Namibiareise zu Ende geht.
Flug von Windhoek nach Frankfurt.
14. Tag: FRANKFURT
Morgens Ankunft in Frankfurt.
Das Reiseangebot finden Sie mit allen Daten und Leistungen unter:
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