Namibia Große Rundreise, 18 Tage
Busreise durch Namibia im südlichen Afrika
Flug und deutsche Reiseleitung ab / bis Frankfurt
Angenehm reisen in kleiner Gruppe
Windhoek – Kalahariwüste - Köcherbaumwald – Fish River Canyon - Lüderitz - Kolmanskop - Sossusvlei - Sesriem Canyon - Swakopmund - Walvis Bay - Damaraland - Twyfelfontein – Himbadorf - Etosha-Nationalpark – Okonjima (AfriCat Foundation) - Windhoek
Exklusive Reise nur zu diesem Termin!
In kleiner Gruppe führt Sie Ihre Busreise auf großer Route durch Namibia bis zum Fish River Canyon im äußersten Süden Namibias. Weitere, besondere Höhepunkte unserer Rundreise sind die Kalahariwüste und der Köcherbaumwald, Lüderitz und die Geisterstadt Kolmanskop im Diamantengebiet, eine Fahrt zu den Himba-Nomaden im wilden Kaokoveld und ein Besuch bei der berühmten AfriCat Foundation, wo Sie Namibias Großkatzen aus nächster Nähe erleben.
Hinzu kommen die klassischen Sehenswürdigkeiten, die in keiner Rundreise durch Namibia fehlen dürfen:
das Sossusvlei mit seinen riesigen Sanddünen, das anheimelnde Swakopmund mit vielen Häusern aus deutscher Zeit, das Damaraland mit wild zerklüfteten Bergen und der überwältigende Etosha-Nationalpark mit seiner reichen Tierwelt, darunter natürlich die "Big Five": Löwe, Nashorn, Leopard, Büffel und Elefant.
Namibia, die ehemalige deutsche Kolonie "Deutsch-Südwestafrika" (1884-1915), ist ein Land reizvoller Kontraste! Zweieinhalbmal so groß wie Deutschland, leben hier nur 1,6 Mio. Menschen. Ein grandioses Schauspiel der Natur erwartet Sie: Reiche Tierwelt, bizarre Felsgebirge, weite Wüsten, wilde Atlantikküste, nostalgische Städte, freundliche Menschen und immer noch viel deutsches Flair! Das Reisen in diesem Naturparadies ist ein großartiges und angenehmes Erlebnis.
Sie übernachten mit viel Kontakt zur Natur in ausgesuchten Lodges und Gästefarmen und Rest Camps mit angenehmem Komfort. Nach einem erlebnisreichen Tag genießen Sie Ihren "sundowner", die Weite und idyllische Ruhe der Wildnis und einen prächtigen Sternenhimmel, wie Sie ihn vielleicht noch nie gesehen haben.
Willkommen in Namibia - ein Naturwunder erwartet Sie!
1. Tag: Frankfurt - WINDHOEK
Flug von Frankfurt nach Windhoek.
2. Tag: Windhoek - KALAHARIWÜSTE (NÄHE MARIENTAL)
Ankunft auf dem Hosea Kutako Flughafen in Windhoek, wo Sie von Ihrer deutschsprechenden Reiseleitung begrüßt werden.
Da Sie genau nach Süden geflogen sind, brauchen Sie keine Zeitverschiebung zu verkraften. So beginnt dann auch gleich die erste Etappe Ihrer großen Namibia-Rundreise.
Vorbei an den Auas Bergen (2.479 m) geht die Fahrt mit dem Bus durch das Hochland (1.650 m) in südlicher Richtung. Hinter Aris senkt sich die Asphaltstraße allmählich auf eine Höhe von 1.400 m und Sie erreichen Rehoboth.
1844 als Missionsstation gegründet, waren die ersten Einwohner die Namas, danach folgten die Hereros. Heute wohnen hier die Basters, die "Bastarde" wie sie sich stolz nennen. Eine kleine Mischgruppe aus San (Buschmännern), Afrikanern und nicht wenigen ehemaligen deutschen Schutztrupplern.
Kurz hinter Rehoboth überqueren Sie den Wendekreis des Steinbocks, den südlichen Wendekreis der Sonne. Durch flache, immer wüstenartigere Landschaft geht die Reise weiter nach Mariental und ganz in der Nähe zu Ihrer Lodge am Rande der roten Kalahariwüste.
Südnamibia liegt zwischen dem mächtigen Streifen der Namibwüste, die sich im Westen entlang der Atlantikküste ausdehnt und der gewaltigen Kalahariwüste, die sich im Osten über Hunderte von Kilometern erstreckt. Ein Meer von roten Sanddünen, etwa 15-30 m hoch, breitet sich vor Ihnen aus.
Bei einer Pirschfahrt im offenen Geländewagen sehen Sie heute Nachmittag schon die ersten Springböcke, Oryx-Antilopen, Strauße und riesige Nester der Webervögel. Die Landschaft mit den roten Dünen, blauem Himmel und dunkelgrünen Bäumen und Büschen ist einmalig!
Genießen Sie den Sonnenuntergang bei einem traditionellen "Sundowner". Es gibt guten Wein in Namibia und das beste Bier des Landes ist Windhoek Lager, gebraut nach deutschem Reinheitsgebot.
3. Tag: Kalahariwüste – Köcherbaumwald - FISH RIVER CANYON
Weiter geht Ihre Busreise nach Keetmanshoop (ca. 230 km).
Mit rund 16.000 Einwohnern ist es die größte Stadt im Süden von Namibia. 1863 von der Rheinischen Missionsgesellschaft gegründet, erinnert Keetmanshoop an den frommen Bankier Johann Keetman, der sein Vermögen für die Errichtung dieser Missionsstation stiftete.
Es gibt noch einige Gebäude im deutschen Kolonialstil, darunter das Kaiserliche Postamt und den Bahnhof. Keetmanshoop liegt an der Bahnlinie Lüderitz - Windhoek, die seit 1912 durchgängig befahrbar ist.
Etwas außerhalb des Städtchens liegt der "Spielplatz der Giganten", eines der bizarrsten Naturwunder Namibias. Granit erodierte zu den ungewöhnlichsten Fantasieformen, ein Irrgarten aus Felsbrocken; es sieht wirklich so aus, als ob hier Riesen mit den Felsen gespielt hätten.
Anschließend besuchen Sie den berühmten Köcherbaumwald (Aloe dichotoma). Es gibt hier eine Ansammlung von ca. 300 Aloe-Pflanzen, die bis zu 9 Meter hoch sind und an richtige Bäume erinnern.
Diese "Bäume" gibt es nur in Namibia und Angola, wo sie zwar häufig vorkommen, jedoch immer nur als Einzelexmplare. Dieser "Wald" ist einzigartig und eine der großen Sehenswürdigkeiten in Südnamibia.
Keetmanshoop verlassen Sie in südwestlicher Richtung und nach etwa 30 km biegen Sie links ab auf eine Piste, von denen es in Namibia viel mehr gibt als Asphaltstraßen. Der Naute Damm staut den Löwenfluß, einen Nebenfluß des Fish Rivers, zum drittgrößten Stausee im südlichen Afrika. Auf guter Piste geht es weiter zu Ihrer Lodge ganz in der Nähe des Fish River Canyon (ca. 160 km).
4. Tag: Fish River Canyon – LÜDERITZ
Der Fish River Canyon ist einer der großen Höhepunkte Ihrer Reise im südlichen Namibia. Nach dem Grand Canyon in Arizona ist er der zweitgrößte Canyon der Welt.
Der heute an der Oberfläche meist trockene Fish River hat sich in Jahrmillionen in eine felsige Hochebene eingegraben und dabei ein Tal von wildbizarren Felsklippen geschaffen, das 160 km lang, 27 km breit und bis zu 550 m tief ist. Der Hauptaussichtspunkt Hobas bietet einen überwältigenden Ausblick auf die "Höllenkurve", einen besonders beeindruckenden Abschnitt des Canyons. Die Sonne hüllt die Felsen in warmes, orangefarbenes Licht.
Auf der Piste geht die Fahrt zurück nach Seeheim (ca. 120 km), wo Sie die Asphaltstraße erreichen und weiter schnurgerade nach Westen fahren durch die Ausläufer der südlichen Namibwüste nach Lüderitz (ca. 200 km).
Im heutigen Lüderitz begann die deutsche Kolonialisierung, als 1883 der Bremer Tabakhändler Adolf Lüderitz für 200 Gewehre und 2.000 Mark in Gütern das Land um die Bucht kaufte.
Am Rande der Namibwüste auf nacktem Granitfelsen wurde die Stadt gegründet, wo sie bis heute mitunter heftigen Atlantikwinden und beinahe allmorgendlichem Seenebel ausgesetzt ist. Mit Ausbruch des Diamantenfiebers 1908 begann auch der Aufschwung zu einer gutbürgerlichen Kleinstadt, als die Lüderitz heute noch erscheint.
Wie ein Freilichtmuseum aus Kaiser Wilhelms Zeiten präsentiert sich die Altstadt mit einem einzigartigen Ensemble von deutschen Häusern in Kolonialarchitektur.
Um so frappierender der Kontrast, wenn sich hinter dieser deutschen Idylle die Sandberge der Namibwüste erheben! Sie besuchen die Felsenkirche aus dem Jahre 1906. Von diesem Hügel haben Sie einen wunderbaren Blick auf Lüderitz.
5. Tag: Lüderitz - Kolmanskop – NÄHE TSARISBERGE
Kolmanskop liegt etwa 9 km östlich von Lüderitz in der Namibwüste. Ganz in der Nähe wurde 1908 der erste Diamant im Sand gefunden. Es begann die Diamantenförderung im großen Stil, die schon bald unter staatlicher Kontrolle letztlich bis 1950 anhielt. Etwa 1956 verließen die letzten Bewohner Kolmanskop, das seither als gern besuchte Geisterstadt von vergangenem Reichtum kündet. Das extrem trockene Klima hat die Gebäude gut erhalten, so daß man glauben könnte, nach gründlichem Ausfegen des Sands wieder einziehen zu können.
Diamanten gibt es hier noch immer. Das große Diamantensperrgebiet von De Beers zieht sich von hier einige hundert Kilometer weit an der Küste entlang bis nach Südafrika hinein. Bis zu 1 Million Karat sollen hier pro Jahr gefördert werden, eine wahrhaft "teure Gegend"!
Auf der Straße Fahrt zurück nach Aus (ca. 120 km). Links von Ihnen erstreckt sich der Südrand der Namibwüste und rechts liegt das Diamantensperrgebiet 1, dessen Betreten bei hoher Geld- oder sogar Haftstrafe verboten ist, obwohl man Diamanten nicht einfach mehr vom Boden aufheben kann sondern mit beträchtlichem Arbeitsaufwand aus tiefgelegenen Gesteinsschichten graben, bohren und hämmern muß.
Hier leben die berühmten Namib-Wildpferde, die wahrscheinlich auf die Pferde der deutschen Schutztruppen zurückgehen, die 1914 beim Anmarsch feindlicher Truppen in die Freiheit entlassen wurden. Beim Ort Garub wurde mit Spenden deutscher Touristen eine Tränke eingerichtet, wo die Chancen gut sind, einige der kleinen Pferde zu sehen.
In Aus biegen Sie links auf eine Schotterpiste ab. Vorbei an den rötlichen Tirasbergen geht die Fahrt weiter in nördlicher Richtung zur Tolou’s Lodge (ca. 220 km) in der Nähe der Tsarisberge. Ankunft gerade zur richtigen Zeit für Ihren sundowner, den Sie auf dem "roof patio" genießen können.
6. Tag: Nähe Tsarisberge - SESRIEM / SOSSUSVLEI
Die Tolou's Lodge hat nicht nur 15 Doppelbungalows für die Unterbringung von Touristen, sie ist auch ein landwirtschaftlicher Betrieb. Der Manager begleitet Sie am Morgen auf einer Rundfahrt durch das Farmgelände.
Dann geht Ihre Reise weiter durch das Naturreservat Namibrand entlang des Namib-Naukluft Parks, des größten Nationalpark des Landes. Am Eingang zum Sossusvlei und Sesriem Canyon biegen Sie links ab und erreichen das Desert Camp, Ihr heutiges Tagesziel (ca. 180 km).
Sie übernachten in bungalowähnlichen, luxuriösen Safarizelten (jedes mit Dusche/WC) mitten in der Wüste am Rand des Namib-Naukluft Parks. Von Ihrer Terrasse haben Sie einen herrlichen Blick auf die einmalige Wüstenlandschaft und die mächtigen Sanddünen der nahen Namibwüste.
7. Tag: Sesriem - Dead Vlei - Sossusvlei - NÄHE SOLITAIRE
Bei Sonnenaufgang erkunden Sie im Geländewagen die Gegend mit den höchsten Sanddünen der Welt. Die starken, vom Atlantik kommenden Winde haben den Sand im Laufe der Jahrmillionen hier aufgetürmt. Ein Meer riesiger, bis zu 350 m hoher Dünen breitet sich vor Ihnen aus - ein unvergeßliches Erlebnis!
An diesen Sanddünen endet der Weg des Tsauchab Rivier zum Meer in offenen Lehmsenken, den Vleis. Wenn der Tsauchab Wasser führt, füllt sich das Vlei und das Wasser versickert und verdunstet. Es bleibt Salz zurück; gelegentlich kann man Oryx-Antilopen beobachten, die in den Vleis Salz lecken.
Das größte Vlei ist das berühmte Sossusvlei, umgeben von den allerhöchsten Sanddünen. Genießen Sie die traumhafte Landschaft am Sossusvlei. Exzellente Fotogelegenheiten bieten sich, wenn die Sonne den Sand der Umgebung in vielen verschiedenen Farben leuchten lässt. Sportliche werden nach Ersteigen einer Düne mit einem gewaltigen Panoramablick belohnt.
Während im Sossusvlei noch alle paar Jahre Wasser vom Tsauchab ankommt, ist das Dead Vlei schon lange vom Wasser abgeschnitten. Hier sehen Sie eine surreale Landschaft mit abgestorbenen Bäumen, die die trockene Hitze bis heute gut konserviert.
Optional: Ballonfahrt bei Sonnenaufgang mit Sektfrühstück oder Flug über die Dünen (nur in Deutschland buchbar!).
Dann besuchen Sie den Sesriem Canyon. Das Gebiet ist ein einziges Märchen aus Sand, soweit das Auge reicht. Die Farbschattierungen variieren von blassgelb bis zu leuchtenden Rot-und Orangetönen. Westlich der Naukluftberge stürzt der Tsauchab 30 m tief in eine enge Schlucht, die im oberen Bereich nur etwa 2 m breit ist. Noch lange nach der Regenzeit finden sich hier Wassertümpel im steinigen Flußbett, die zahlreiche Vögel und Wildarten anlocken.
Sie verlassen den Namib-Naukluft-Nationalpark und auf der schon vertrauten Schotterpiste geht die Fahrt fahren Sie weiter über Solitaire zur Rostock Ritz Desert Lodge (ca. 180 km). Die Bungalows im Stil afrikanischer Rundhütten sind kunstvoll in die Landschaft integriert und bieten weite Ausblicke in die stille Wüste. Beim Abendessen in der Lodge verzaubert Sie ein prächtiger Sternenhimmel.
8. Tag: Rostock Ritz Lodge - Kuiseb Canyon - SWAKOPMUND
Auf der Fahrt nach Swakopmund (ca. 240 km) sehen Sie den Kuiseb Canyon, den der Kuiseb, einer der größten Flüsse Namibias, über 200 m tief in den Felsen gegraben hat. Etwa alle zehn Jahre führt der Kuiseb soviel Wasser, daß er bei Walvis Bay in den Atlantik münden kann.
Sie überqueren den Kuiseb Paß und vorbei am Vogelfeldberg geht die Fahrt weiter durch die Namibwüste im nördlichen Teil des Namib-Naukluft-Parks.
Dieser Nationalpark ist das größte Naturschutzgebiet in Namibia und das viertgrößte der Welt.
Hier sehen Sie eine der erstaunlichsten Pflanzen Namibias, die Welwitschia Mirabilis. Der eher unscheinbare Blätterhaufen wird mehr als 1.000 Jahre alt! In der Nähe liegt die etwas unheimliche Mondlandschaft, ein schwarzes, wildzerklüftetes Tal.
Bei Walvis Bay erreichen Sie die Atlantikküste. Zwischen dem Atlantik zur Linken und den Dünen der Namibwüste zur Rechten geht Ihre Reise weiter nach Swakopmund.
1892 gegründet und einst wichtigster Hafen von Deutsch-Südwestafrika, entwickelte sich das Städtchen Swakopmund mit etwa 18.000 Einwohnern zum beliebtesten Badeort in Namibia.
9. Tag: SWAKOPMUND - WALVIS BAY)
Am Morgen führt Sie ein Ausflug (ca. 30 km) zwischen Meer und imposanten Sanddünen nach Walvis Bay, der drittgrößten Stadt von Namibia. Zwischen Kapstadt und Luanda ist Walvis Bay mit rund 36.000 Einwohnern der einzige Tiefseehafen an der Atlantikküste des südlichen Afrika. Hier unternehmen Sie eine Mola-Mola Bootsfahrt.
Sie besuchen die Vogelinsel und fahren hinüber zum Pelican Point, wo sich eine Robbenkolonie von ca. 5.000 Robben befindet. Genießen Sie die Fahrt, auf der Sie mit etwas Glück von Delphinen und Pelikanen begleitet und von zutraulichen Seehunden an Bord besucht werden. Austern, Sekt und andere Getränke sorgen für Ihr leibliches Wohl während der Bootsfahrt.
Anschließend geht die Fahrt zurück in Ihr Hotel in Swakopmund.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für eigene Erkundungen in Swakopmund. Man glaubt zunächst, sich in eine deutsche Kleinstadt verirrt zu haben. Erker und Stuck, Fachwerk und Butzenscheiben schaffen eine ganz eigene Atmosphäre, die noch immer an die deutsche Provinz erinnert. Die kaiserlich-deutsche Architektur der Jahrhundertwende wirkt surreal vor den gewaltigen Sanddünen der nahen Namibwüste.
Bummeln Sie z.B. über die Kaiser-Wilhelm-Straße, biegen links ein in die Bismarck-Straße und dann rechts über die Brücken-Straße bis zur alten Landungsbrücke am Meer. Oder wie wäre es mit einem Bier im Swakopmund-Brauhaus?
10. Tag: Swakopmund - DAMARALAND (TWYFELFONTEIN)
Wenn Sie am Morgen aufbrechen, kann Nebel über Swakopmund liegen, der sich hier oft bildet, wenn die kalte Atlantikluft auf die heiße Luft über der Namibwüste trifft. Der Nebel ist nahezu der einzige Niederschlag, den es in der Namibwüste gibt!
Ihre Busfahrt geht weiter nach Norden entlang der Küste mit weißen Tümpeln, in denen Meersalz gewonnen wird, nach Henties Bay, einer beliebten Sommerfrische der Namibier.
Hier verlassen Sie die Küste und wenden sich landeinwärts ins Damaraland. Die Damara gehören zu den ältesten Bevölkerungsgruppen in Namibia und sprechen ähnlich wie die San (von den Weißen auch Buschmänner genannt).
Bei der ehemaligen Minenstadt Uis Mine bietet sich Ihnen ein wundervoller Ausblick auf das Brandberg Massiv, das sich als riesiges Oval rund2021 m hoch über der flachen Wüste erhebt. Die höchste Erhebung im Brandberg Massiv ist der Königstein, mit 2.606 m der höchste Berg in Namibia.
Aufgrund von besonderen geologischen Gegebenheiten kann das Gebirge Wasser besser speichern als die offene Wüste. Als Folge davon finden sich hier viele besondere Tiere und Pflanzen, wie z.B. der "Wiederauferstehungsbusch". In der Trockenzeit scheint die Pflanze völlig verdorrt zu sein, aber wenn es regnet ist sie binnen einer Stunde wieder saftig-grün!
Die Fahrt geht weiter nach Twyfelfontein, einem Tal im Damaraland. Der Name ist Afrikaans und heißt übersetzt "Zweifelsquelle". Er erinnert an Farmer, die hier in den 1950er Jahren versuchten, eine Existenz aufzubauen, doch die Wassermenge der Quelle schwankte zu stark, so daß eine zuverlässige Versorgung "zweifelhaft" war.
In dieser sehr trockenen Region erwartet Sie eine zerklüftete Berglandschaft mit bizarren Felsformationen. In einer Schlucht sehen Sie eine fantastische Galerie von unzähligen, riesigen Orgelpfeifen aus Basaltgestein, die eine Laune der Natur vor 120 Mio. Jahren erschaffen hat.
Der Verbrannte Berg erglüht in Schattierungen von Rot über Schwarz bis Violett und sieht aus, als ob gerade noch eine Feuerbrunst auf ihm gewütet habe.
Obwohl hier heute kaum mehr als etwa 40 mm Niederschlag im Jahr fallen, muß diese Region vor etwa 3-4000 Jahren sehr wildreich und von den San besiedelt gewesen sein. Es gibt in dieser Felslandschaft zahllose Felsbilder aus der Steinzeit. Es sollen an die 200.000 Felsbilder sein, die größte Ansammlung auf der Welt und seit2021 UNESCO Weltkulturerbe!
11. Tag: Twyfelfontein - Versteinerter Wald - NÄHE KAMANJAB
Durch die herrliche, einsame Landschaft des Damaralands geht die Fahrt weiter zum Versteinerten Wald, wo über 200 Millionen Jahre alte fossile Baumstämme zu sehen sind.
Über Kamanjab, den letzten Vorposten der Zivilisation vor dem Kaokoveld, erreichen Sie die nächste Station Ihrer Rundreise, die Rustig Toko Lodge (ca. 210 km), kurz vor dem Etosha-Nationalpark gelegen. Genießen Sie von der Terasse den wunderschönen Blick auf die Savanne und den weitläufigen Garten.
12. Tag: NÄHE KAMANJAB - KAOKOVELD & HIMBA-DORF
Kunene ist die nordwestlichste Region von Namibia. Im ohnehin dünnbesiedelten Namibia ist Kunene die dünnstbesiedelte Region (knapp 1 Einwohner auf 2 qkm). Hier liegt das wilde, kaum erschlossene Kaokoveld, Heimat nicht nur von Wüstenelefanten, Nashörnern und Giraffen sondern auch für das Volk der Himba, auch Ova-Himba genannt. Die Himba sind mit den Herero verwandt und gehören wie diese zur Sprachfamilie der Bantu.
Ein ganz besonderes Erlebnis auf dieser großen Rundreise ist der Tagesausflug zu einem "Onganda", einem Dorf der Himba westlich von Opuwo (ca. 600 km) im Kaokoveld.
Für die Landwirtschaft ist die Region zu trocken. Daher leben die Himba wie in den Urzeiten der Menschheit als nomadisierende Jäger, Sammler und Hirten, die vor allem Rinder und Ziegen züchten. Mancherlei "Beglückungsversuchen" von außerhalb zum Trotz, konnten die Himba viel von ihrer ursprünglichen Kultur bewahren.
Kleidung, Haartracht und Schmuck haben große Bedeutung und sind Teil ihrer Kultur.
Die stolzen Himba-Frauen verwenden täglich mehrere Stunden für die Morgentoilette und Schönheitspflege. Auffallend ist ihre glatte, rötlich glänzende Haut, die mit einer Paste aus Rotholzpulver und Butter eingerieben wird, als optimaler Schutz gegen Insekten und die erbarmungslos brennende Sonne.
In ihrem Dorf erklären die Himba stolz ihre uralten Bräuche, das Herstellen der wichtigen, roten Ockerfarbe oder das Mahlen der Maiskörner. Sie dürfen die verschiedenen Geräte und Kleidungstücke in ihren Hütten betrachten.
Die Himba führen traditionelle Tänze vor, die Sie anderswo nicht so leicht zu sehen bekommen. Dafür sollten die Gäste den kleinen Markt unterstützen, auf dem die Himba selbst hergestellten Schmuck und Schnitzereien anbieten. Unterwegs wird ein leichtes Mittagessen im Schatten von uralten Affenbrotbäumen serviert.
13. Tag: Nähe Kamanjab - ETOSHA-NATIONALPARK
Heute fahren Sie durch das Westtor, das Andersson Gate, in den weltberühmten Etosha-Nationalpark und erreichen nach wenigen Kilometern Ihr Quartier, das Okaukuejo Rest Camp.
Bereits 1907 hatte der damalige Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, Friedrich von Lindequist, diese einzigartige Region zum Wildreservat erklärt.
Mit rund 22.270 qkm Fläche ist der Etosha Nationalpark etwa so groß wie Hessen und das größte Wildschutzgebiet in Namibia. Seit man den ganzen Park 1973 eingezäunt hat, können die Tiere bei anhaltender Trockenheit nicht mehr "auswandern". Daher wurden zusätzlich zu den natürlichen Wasserlöchern zahlreiche künstliche Wasserlöcher angelegt.
Diese Maßnahme erwies sich als so erfolgreich, daß der Wildbestand seither deutlich gestiegen ist!
Etosha bedeutet "großer weißer Platz". Im Herzen des Parks liegt die Etoshapfanne, eine rund 5.000 qkm große flache Senke mit stark salzhaltigem Boden. Im Sommer staubtrocken, kann in der Regenzeit die Senke bis zu 10 cm unter Wasser stehen. Dann kommen Schwärme von Flamingos und anderen Vögeln in den Etoshapark.
Diese grauweißen Flächen mit ihren Luftspiegelungen und durchziehenden Wildherden werden zu einem unvergeßlichen Erlebnis! Da hier nicht gejagt wird, haben die Tiere keine Scheu vor Autos und können in aller Ruhe beobachtet werden.
Mehr als 144 verschiedene Säugetierarten bevölkern den Park, darunter die berühmten "Big Five": Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden.
Hier leben auch Giraffen, Gnus, Schakale, Hyänen und sämtliche Antilopenarten, vom stattlichen Eland bis zum winzigen Damara Dik-Dik.
Am allerschönsten ist jedoch die majestätische Oryx-Antilope, das Wappentier von Namibia.
Während der afrikanischen Sommermonate gesellen sich noch viele verschiedene Zugvögel hinzu. Der Etosha-Nationalpark ist eines der bedeutendsten Wildreservate im südlichen Afrika.
Gleich nach der Ankunft unternehmen Sie eine erste Tierbeobachtungsfahrt mit Ihrem Bus. Sie werden sicher Springböcke, Kudus, Impalas, Warzenschweine, Giraffen, Elefanten und vielleicht auch Löwen sehen.
Im Rest Camp Okaukuejo gibt es ein beleuchtetes Wasserloch. Nur eine niedrige Steinmauer trennt Sie von den Tieren, die sich hier nachts zum Trinken einfinden. Sie sitzen auf der Bank und Afrikas atemberaubende Wildnis ist zum Greifen nah.
14. Tag: ETOSHA-NATIONALPARK
Den ganzen Tag verbringen Sie mit Wildbeobachtungen vom Bus aus im Etoshapark. Südlich entlang der Salzpfanne verlaufen Pisten, an denen viele Wasserlöcher liegen, wo man das Wild gut beobachten kann.
Hier und da bleibt man etwas länger und beobachtet, wie das Wild allmählich an die Tränke zieht, lange sichert, trinkt und dabei immer wachsam bleibt.
Ihre Fahrt geht Richtung Osten zum Halali Restcamp, das etwa auf halbem Weg zum Ostausgang des Etoshaparks liegt. Nahe beim Camp liegt das Moringa-Wasserloch, das man von einem Hügel gut übersehen kann.
Noch vor Einbruch der Dunkelheit beziehen Sie Ihr Quartier, denn die Rest Camps im Park sind alle von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang geschlossen und kein Tourist darf in der Nacht allein im Park unterwegs sein. Nur in Begleitung eines Parkrangers ist das möglich.
Deshalb empfehlen wir Ihnen sehr, an einer Nachtsafari teilzunehmen!
15. Tag: Etosha-Nationalpark - NÄHE TSUMEB
Sie setzen Ihre Reise fort durch eine der eindruckvollsten Landschaften in Namibia. Zu Ihrer Linken erstreckt sich die weite weiße Salzpfanne und zu Ihrer Rechten breitet sich grünes Buschwerk aus. Auf der Fahrt von Halali nach Namutoni gibt es noch viele Wasserlöcher für die unermeßliche Tierwelt.
Hinter Namutoni verlassen Sie am späten Nachmittag den Etosha-Nationalpark durch das Osttor, das Von Lindequist Gate.
Nach einer Fahrt von knapp 100 Kilometern erreichen Sie Tsumeb. Die Stadt mit etwa 10.000 Einwohnern ist durch den Erzabbau in den umliegenden Minen zu Wohlstand gekommen. Um die sehr bedeutenden und teils seltenen Erzvorkommen zum Hafen von Swakopmund zu transportieren, hatte ein deutsch-englisches Konsortium 1906 die Otavibahn gebaut.
Tsumeb ist sehr grün und sieht gar nicht aus wie eine Minenstadt. Die ganze Region ist sehr fruchtbar, wegen der für Namibia recht ergiebigen Regenfälle. Das von den Städten Tsumeb, Grootfontain und Otavi gebildete Dreieck wird daher auch "Maisdreieck" genannt.
Ganz in der Nähe liegt die !Uris Safari Lodge, wo Sie Ihr Quartier für die Nacht beziehen (Tagesetappe ca. 200 km). Das Wort "!Uris" bedeutet in der Sprache der Buschmänner "Hügel, der Metall enthält".
16. Tag: Nähe Tsumeb - OKONJIMA (AFRICAT FOUNDATION)
Über Otjiwarongo führt Ihre Reise weiter nach Okonjima. Für Ihre letzte Übernachtung in Namibia erwartet Sie hier nicht nur eine der komfortabelsten Lodges des Landes.
Okonjima ist auch das Zentrum der AfriCat Foundation, die sich für Schutz und Fürsorge großer Raubkatzen - besonders Geparden und Leoparden - einsetzt. Während des Nachmittagsprogramms erfahren Sie viel über diese wunderschönen Katzen und das AfriCat Projekt.
Sie haben die beste Gelegenheit, Leoparden und Geparden aus nächster Nähe zu fotografieren. Abends können Sie im "Hide" (Versteck) nachtaktive Tiere wie z. B. Honigdachs und Stachelschweine beobachten.
17. Tag: Okonjima - Windhoek - FRANKFURT
Ein letztes Frühstück in Namibia und Fahrt auf guter Asphaltstraße zurück nach Windhoek (ca. 240 km).
Mit rund 250.000 Einwohnern ist die Hauptstadt von Namibia zugleich auch die größte Stadt des Landes. Umgeben vom hügeligen Khomas-Hochland und den Auas- und Erosbergen, liegt Windhoek auf einer Höhe von 1.650 m über dem Meeresspiegel, etwa gleich hoch wie Johannesburg.
Sie unternehmen eine kleine Stadtrundfahrt. Das Stadtbild Windhoeks prägt eine Mischung aus historischen Gebäuden im deutschen Stil der vorletzten Jahrhundertwende und modernen Bauten des späteren 20. Jahrhunderts.
Dieser Kontrast spiegelt die Geschichte des Landes wider und verleiht Windhoek einen einmaligen Charme. Es wird immer noch deutsch gesprochen, auch wenn die offizielle Landessprache Englisch ist.
Die Hauptstraße ist die Independence Avenue. Sie sehen die Alte Feste, 1890 von den Deutschen erbaut, das Reiterdenkmal zu Ehren der Schutztruppler, das an Kaisers Geburtstag am 27.01.1912 eingeweiht wurde und heute zu den umstrittensten Denkmälern des Landes gehört, die Christuskirche aus dem Jahre 1910 und den "Tintenpalast" (heute Parlamentsgebäude), in dem die Kolonialverwaltung seinerzeit Berge von Papier beschrieb.
Bei einem Stadtbummel durch die Fußgängerzone haben Sie noch Gelegenheit, letzte Souvenirs zu kaufen.
Am Nachmittag Fahrt zum Flughafen. Mit dem Abschied von der Reiseleitung geht eine großartige Rundreise durch Namibia zu Ende.
Flug von Windhoek nach Frankfurt.
18. Tag: FRANKFURT
Morgens Ankunft in Frankfurt.
Das Reiseangebot finden Sie mit allen Daten und Leistungen unter:
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Beratung und Buchung unter der Rufnummer: 02274 700 23 26 und 02274 700 23 27
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Ilona Blaume-Sander / Rüdiger Blaume
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