Rallou - soll kurz nach der Kastration wieder zurück auf die Straße.Sie würde do
Athen/20.01-0.7978: Diese Mail schrieben unsere Kollegen in Athen: Vor zehn Tagen meldete sich eine sehr liebe Dame, die einen unserer Welpen adoptiert hat:
In Menidi, einer Gegend, in der Streuner keine Überlebenschancen haben, lebt eine kleine junge Hündin.
Die Dame hatte die Hündin am Rand einer Schnellstraße gefunden, dort hat sie ihr Zuhause und schläft auf einem kleinen Teppich, der am Rand der Böschung liegt. Als sie sie fand, zitterte die Hündin vor Kälte und war sehr verängstigt.
Die Dame gab der Hündin den Namen Rallou. Sie fütterte Rallou, aber sie konnte sie nicht bei sich zu Hause aufnehmen. Sie konnte sie auch nicht mitnehmen und außerhalb des Hauses halten, denn in ihrer Nachbarschaft werden sehr oft Hunde vergiftet.
Zu allem Unglück war Rallou, gerade einmal geschätzte zehn Monate alt und selbst noch fast ein Hundekind, trächtig.
Die Dame bat uns um Hilfe und wir arrangierten, dass Rallou in einer Tierklinik kastriert wird. Doch am Samstag, den 22.01., wird Rallou laut Anordnung der Gemeinde die Klinik wieder verlassen müssen. Ihre Retterin wird sie dann zurück an die Schnellstraße bringen, zu Rallous kärglichem Zuhause: Einem kleinen Stück Teppich an der Böschung einer Schnellstraße.
Wir suchen in Athen nach einer Pflegestelle für Rallou, wenn auch nur für die ersten Tage, bisher leider ohne Erfolg. Aber wir suchen weiter. Rallou ist zart, zerbrechlich und sie hat vor wenigen Tagen ihre Kastrations-OP überstehen müssen. Ihre Wunden sind noch nicht verheilt und es wäre ihr Todesurteil wenn sie nun auf die Straße zurück müsste.
Zum Hintergrund:
Die Gemeinden haben auf Grund der griechischen Finanzkrise alle Programme gestoppt, die den herrenlosen Tieren auf den Straßen helfen. Die Hunde, die durch öffentliche Fördermittel in Tierheimen oder pensionen untergebracht sind, werden wieder auf die Straßen gesetzt.
Es gibt keine Kastrationen mit öffentlichen Fördermitteln mehr, keine Versorgung der Hunde, vor allem nicht in Athen.
Rallou ist eins der ersten Opfer: Sie ist kastriert und die verantwortliche Gemeinde wird sie kurz nach der Kastration zurück auf die Straße setzen.
Soweit die Mail unserer griechischen Kollegen. Wir möchten helfen: Rallou wird nicht auf die Straße zurück müssen. Wir wissen noch nicht, welche Pension für welchen Preis unsere griechischen Tierschutzkollegen finden werden.
Wir wissen auch noch nicht, wie wir diese Pensionskosten aufbringen sollen, Wir wissen nur Eines: Wenn wir Rallou nicht helfen, wird sie die nächsten Wochen nicht überleben: Sie ist zu zart, die Wunden der Operation werden sich entzünden, Maden werden sich einnisten, Rallou wird zu schwach sein um sich um Futter und Wasser zu kümmern Rallou wird sterben!
Sie ist sehr sehr süß, gehorsam und intelligent. Sie möchte leben sie möchte glücklich sein.
Wir benötigen: Eine Pflegstelle in bzw. um Athen oder Spenden für Pensionskosten.
Wir benötigen einen Flupaten.
Wir benötigen ein Zuhause für Rallou.
Rallou wird gechipt sowie geimpft mit einem Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr vermittelt.
Zahlreiche Menschen müssen gesehen haben, in welchen Zustand sie war, wie schlecht es ihr ging und wie gefährlich ihr Wohnort (vermutlich gewählt wegen des kleinen Stück Teppichs ein Paradies im Vergleich zum Stein- und Schotterboden) war.