Orientteppich Konya 18te Jhdt. 383x96 (T032)
Einmaliger Sammlerteppich mit folgender Expertise.
Maß in cm: 383x96.
Ursprungsland: Türkei, Zentralanatolien, Region Konya.
Kette und Schuss: Schafwolle.
Flor: Schafwolle.
Schirasi, Seitliche Abschlusskante: Original, doppelt, mit vielen Farbwechseln.
Knoten: Türkisch, symmetrisch.
Farben: Naturfarben.
Alter: 18te. Jhdt. Die quadratischen Felder wurden bis ca. 1800 als Gebetsnischen in Reihengebetsteppichen verwendet.
Bemerkungen: Die braunen Partien sind etwas reduziert, aggressive Stoffe im braun, schwarz und steingrün, greifen im Alterungsprozess die Wolle an, dies beginnt nach ca. 100 Jahren.
Der Gesamtzustand ist gut, minimale Gebrauchsspuren, kleinere Reparaturstellen, die schon im Ursprungsland gemacht wurden. Anfang verflochten. Abschlusskante verwebt und neu befestigt.
Die meisten Teppiche aus Konya kommen eigentlich aus dem Umland und werden auf den Basaren von Konya angeboten. Dieses antike Stück wurde mit einfachen Mitteln für den eigenen Gebrauch hergestellt. Es gibt nur wenige aus dieser Zeit, die noch einigermaßen erhalten sind, denn allzu robust sind diese zart wirkenden Teppiche nicht, sie sind relativ leicht mit tuchartigem Griff, die Meisten sind verbraucht, bevor sie bei uns in den Handel kommen. Hier eines der wenigen Sammlerteppiche, die es bis Hier und Heute geschafft haben.
Antike Konyas gelten als kulturhistorisch wertvoll, schon in vorchristlicher Zeit wurden hier Teppiche geknüpft. In den letzten 20 Jahren wurden ca. 10 vergleichbare Teppiche von Sotheby's und Christie's angeboten, alle fragmentiert oder stark beschädigt, 7.11-0.7978 Brücke Fragment Zuschlag 350.000 Pfund, 7.11-0.7978 Brücke Fragment 142.000 Pfund. Auch die berühmtesten Museen haben kein besseres Exemplar.
Preis in Euro: 25.000,- . "Originalität, Alter, Zustand und der künstlerische Gesamteindruck sind die wesentlichsten Faktoren bei der Bewertung solcher Teppiche".
Ich bin Sammler und Experte, löse aus Altersgründen meine Sammlung (Haushalt) auf, das geht bei uns nur gewerblich?! (Obwohl der EuGh, das ganz klar verneint).